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Unser erstes Meetup in Dresden

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Connect2Develop – das geht auch offline

Ein Artikel von Ben: Am 07.11.2018 fand das erste Meetup von C2D in Dresden statt. DarĂŒber möchte ich Euch hier gerne berichten. NatĂŒrlich wird es von den Meetups keine formellen Protokolle geben (gĂ€hn), sowas habe ich im Job schon genug. Stattdessen möchte ich kurz auffĂŒhren, welche Themen wir so hatten, aber auch praktisch nutzbare Impulse geben. Das dient dann auch zur Nachdokumentation fĂŒr alle, die nicht teilnehmen konnten, damit sie zum nĂ€chsten Meetup auf Stand sind.

 

Die gemeinsame Vision fĂŒr das Meetup „Connect2Develop“ – wohin entwickeln wir uns?

Möglichkeiten und Grenzen der Gruppe

Tja, eine gemeinsame Vision zu finden ist selbstverstÀndlich nicht abgeschlossen und wird sicher eine Weile wachsen und gedeihen. Die Idee ist, dass wir als Gruppe das Meetup und das Drumherum gestalten, sowohl gemeinsam als auch einzeln.

Dazu haben wir die Möglichkeiten und Grenzen der Gruppe diskutiert und einige Ideen gesammelt. Ich biete zum Beispiel an, Seminare, Workshops und VortrĂ€ge zu organisieren, die ich dann hier auf der Webseite als Veranstalter veröffentliche. Da können und sollen natĂŒrlich auch Nicht-Mitglieder teilnehmen!

In diesem Jahr wĂ€re prinzipiell noch möglich: „Will ich das
“ bzw. Lebens-Canvas-Workshop mit Anja Gstoettner (lies dazu auch ihren Artikel hier). Anfang 2019 wĂ€re dann u.a. machbar: „Charisma-Training“ mit Laura WĂ€llnitz. Das habe ich selbst schon gemacht und ich war begeistert. Interessenten bitte einfach bei mir melden, damit ich Planung und Organisation fĂŒr Dresden anstoßen kann.

Da wir uns ja alle erstmal etwas besser kennenlernen mĂŒssen, gab es bisher noch kein konkretes, in Worte zu fassendes Ziel. Ein einziges Ziel fĂŒr alle wird sowieso kaum machbar sein.

Gemeinsam können und werden wir uns natĂŒrlich Feedback geben, Themen finden, die uns als Gruppe interessieren und diese in den Meetups diskutieren. Wer lieber erstmal nur zuhört wird sicher viele Impulse mitnehmen können. Wir werden die Meetups moderieren, damit auch jeder zu Wort kommen kann.

Ein tolles Ergebnis wĂ€re auch, wenn sich innerhalb der Gruppe Leute fĂ€nden, die gemeinsam ein Projekt starten wollen. Das war unter anderem der Traum von Thomas, denn er sucht Mitstreiter fĂŒr seine Projekte. Alleine könnte er es schon erfolgreich umsetzen, möchte er aber nicht, denn das sei langweilig. Ich persönlich könnte mir so etwas auch sehr gut vorstellen.

 

Praktische Rahmenbedingungen des Meetups

Je nach Entwicklung in den kommenden Monaten wird der Turnus wohl 14-tÀgig sein. Denn parallel möchte ich ja auch die genannten Veranstaltungen organisieren.

Wenn sich genĂŒgend Interessenten finden, wĂŒrde ich die hier ursprĂŒnglich geplante online-Community „eröffnen“, so dass der Austausch auch außerhalb der Meetup-Treffen stattfinden kann. Der Wunsch nach online Kommunikation mit Bild und Ton (z.B. Zoomcall) wurde auch angesprochen. Beides hat meines Erachtens Vor- und Nachteile, die ich aus meinem Job allzu gut kenne. Vielleicht findet sich ja jemand in der Gruppe, der noch etwas dazu beitragen kann.

Wir werden eine Kaffeekasse etablieren, da der organisatorische Aufwand durchaus eine UnterstĂŒtzung gebrauchen kann. Zum einen werden wir damit das Cloudsters Dresden unterstĂŒtzen, da sie uns den Raum freundlicherweise zur VerfĂŒgung stellen. Vielen Dank dafĂŒr!

Es hieß auch, dass „fĂŒr den Organisator“ (also mich) ein Beitrag angemessen wĂ€re. Ich begrĂŒĂŸe das durchaus. Da ich mich allerdings zu den Menschen zĂ€hle, die so etwas aus Überzeugung tun, möchte ich das darĂŒber zusammenkommende Geld fĂŒr eine Spende sammeln, bzw. sogar ein eigenes Hilfsprojekt auf die Beine stellen. Was genau lassen wir momentan mal noch offen. Ich werde die erwirtschaftete Summe transparent machen.

Wir haben Gruppenregeln definiert, die ich hier auch kurz wiedergeben möchte. Wer noch etwas ergÀnzen will, bitte einfach melden!

  • Das Meetup ist fĂŒr alle ein geschĂŒtzter Raum. Die Themen bitte nicht außerhalb der Gruppe „breitlatschen“.
  • Wir pflegen einen respektvollen Umgang miteinander, geben konstruktives Feedback und bewerten nicht den Fortschritt oder Stillstand eines Mitglieds bei was auch immer.
  • Niemand MUSS irgendetwas von all dem tun, was als Themen besprochen wird. Wir drĂ€ngen keinem etwas auf. VerĂ€nderungen kommen immer ĂŒber ein GefĂŒhl oder eine Triebkraft und sind eine persönliche Entscheidung.
  • In jedem Meetup wird es einen Moderator geben, der die Einhaltung unserer Gruppenregeln sicherstellt und auf die Redezeit achtet, damit es nicht einseitig wird.

 

Mut, sich zu öffnen

Schon am ersten Abend zeigte sich eine interessante Mischung bei den Teilnehmern. So ziemlich jeder hat schon vieles erlebt und die aufsummierte Lebens- und Berufserfahrung ist pures Potenzial!

Etwas laut auszusprechen, was man schon lange vor sich herschiebt, kann wahre innere Wunder bewirken. Daher der Appell an alle, die sich noch nicht trauen, ĂŒber ein bestimmtes Thema zu sprechen: nur Mut! DafĂŒr ist die Gruppe da. Lasst uns tief eintauchen in die Themen, die uns bewegen…

 

Jeder Teilnehmer kann die Gruppe nutzen, um eigene Themen einzubringen. Wenn möglich vielleicht vorher kurz Bescheid zu geben, dass es konkrete Themen gibt. Zum Beispiel könnten wir diskutieren, warum man bei einem persönlichen Projekt an einer bestimmten Stelle nicht weiterkommt, oder ob die Anderen Ă€hnliche bzw. andere Erfahrungen bspw. mit Ängsten, GlaubensĂ€tzen, mutigen Schritten im Leben oder auch in Beziehungen gemacht haben.

Hier kommt der Mastermind-Gedanke (Feedback/Gruppencoaching) schön zur Geltung – wenn auch nicht vollumfĂ€nglich. Aber: wir können als Seitenast auch gern eine geschlossene Mastermind-Gruppe grĂŒnden, wo es sehr konkret und vertrauensvoll um die jeweiligen persönlichen Ziele gehen wird.

Wir werden zukĂŒnftig also auch ĂŒber eigene persönliche Ziele (z.B. von Alex, Cynthia, Anne, Jessica, Thomas und mir gewĂŒnscht) sprechen und schauen, inwiefern wir uns gegenseitig unterstĂŒtzen können. Einige Mitglieder möchten gleichzeitig auch gern Ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen, was den Mentoring Gedanken sehr schön bedient.

Es ist ĂŒbrigens ein wichtiger Schritt in der persönlichen Entwicklung, auch so genanntes „Reverse Mentoring“ anzunehmen. Sich mit Erfahrungen von einem jĂŒngeren Menschen auseinander zu setzen, ohne das Vorurteil, dass dies nur von Alt zu Jung gehen dĂŒrfe. Insbesondere der Unterschied zwischen „Digital Natives“ und Leuten wie mir, die noch ohne das Internet aufgewachsen sind, ist oft interessant…

Eine weitere Idee war, ĂŒber Erfahrungen mit Impulsen bzw. Übungen zu berichten, wer denn Lust und Laune hat, das umzusetzen. Wir sammeln auch Ideen fĂŒr Challenges im Alltag. Aktuell lĂ€uft die Challenge „Ablehnung neu erfahren“ – mehr dazu findest Du auf Instagram, wenn Du mir dort folgst: connect2develop, oder ĂŒber diesen Link (click).

Wer keine eigenen Ziele hat, kann das gerne auch in die Gruppe einbringen und wir können dabei entsprechend hilfreich zu Seite stehen.

 

Die Wahrnehmung des eigenen Erfolgs

Wie jeder seine persönlichen Erfolge wahrnimmt war ein Thema, das mir wichtig und interessant fĂŒr das nĂ€chste Meetup erschien. Vieles ist fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich – so bekommen wir es ja auch immer beigebracht: „sei kein Angeber“ – man redet nicht gern ĂŒber Erfolge. Wie oft stellen wir unser Licht unter den Scheffel! Doch oft steckt durchaus einiges dahinter.

 

Deshalb haben wir als Folgethema: „Was ist Erfolg?“ ausgewĂ€hlt. Dabei sind viele Fragen relevant, zum Beispiel:

  • Wie definierst Du fĂŒr Dich Erfolg?
  • Warum wollen Menschen erfolgreich sein?
  • Warum willst Du erfolgreich sein?
  • Was treibt Dich an?
  • Ist Erfolg eher ein Ergebnis oder eine Bedingung eines glĂŒcklichen, erfĂŒllten Lebens?

Dazu habe ich nachfolgend einige praktische Übungen zusammengetragen.

 

AusgewĂ€hlte Übungen, um die eigenen Erfolge zu reflektieren

Tipp 1 – Erfolgs- und Dankbarkeitstagebuch schreiben

Dazu reicht Zettel und Stift, oder ein einfaches Notizbuch. Nimm Dir jeden Tag 10 min Zeit, am besten abends, um Dir mindestens 3 Dinge aufzuschreiben, fĂŒr die Du dankbar bist. SpĂŒre die Dankbarkeit, nicht einfach nur runterrasseln. Mache Dir bewusst, wie gut es Dir geht – jedenfalls ist das in den meisten FĂ€llen so.

Ebenso machst Du es fĂŒr Erfolge. Schreibe tĂ€glich mindestens 3, besser 5 Dinge auf, bei denen Du erfolgreich warst. Schnell wirst Du erkennen, dass Erfolge zum Beispiel auch das sind, was aus Deinen Handlungen folgt. Etwas ist dann „erfolgt“ / umgesetzt / getan.

So wirst Du im besten Falle viel mehr auf kleine Erfolge achten. Und – so war es bei mir – sogar produktiver werden. Du wirst Dich um die Dinge kĂŒmmern, sonst gibt es nichts aufzuschreiben am Abend


Es ist ein Unterschied zwischen „erfolgreich sein“ und sich „erfolgreich fĂŒhlen“. Erst die eigene Bewertung der Ergebnisse macht sie zu unseren Erfolgen. Alles, was einen gewissen Einsatz erfordert, habe ich persönlich bisher als Kriterium genutzt, um eine Wertung als Erfolg zuzulassen.

FĂŒr die ganz Harten kann man noch aufschreiben, wieviel man sich so bewegt hat am Tag
 Das kommt ja auch so oft zu kurz.

 

Tipp 2 – Der Lebenslauf Check – Mache Dir Deine bisherigen Erfolge bewusst

Was hast Du im Leben bereits alles erreicht!? Der Lebenslauf Check ist zwar eher geeignet fĂŒr berufliche Fragen, oder an Wendepunkten im Leben. Wenn man diese Übung jedoch umfunktioniert, um ĂŒber die eigenen Erfolge nachzudenken, sind eventuelle Praktika, Reisen und Ferienjobs, etc. nicht zu vergessen.

Diese Übung stammt aus dem Buch „Will it Fly“ von Pat Flynn – sie ist eher nĂŒchtern, hilft aber dabei, herauszufinden, was Dir bisher gefallen hat und warum. Ich war so frei, sie etwas zu erweitern (Punkt 5 der Fragen und Schritt 3).

Dauer circa 30 min bis 1 Stunde, je nachdem, wie schnell Du schreibst und wie gut Dein GedÀchtnis ist.

Schritt 1:

Nimm Dir Deinen Lebenslauf zur Hand und schreibe zu jeder Station, die Du bisher hattest, also auch fĂŒr Ferienjobs, Praktika, etc. folgende Dinge auf:

(1) Welche Station betrachtest Du?

(2) Von wann bis wann?

(3) Welche (mind. 3) positiven Dinge lassen sich ĂŒber diesen Lebensabschnitt sagen? Was hat Dir gefallen?

(4) Was war eher negativ daran, was hat Dir nicht gefallen (auch mind. 3)?

(5) Welche fĂŒr Dich typische Eigenschaft hat Dir wĂ€hrend dieser Zeit geholfen? (=Deine StĂ€rken! Auch wenn Du es nicht so sehr als StĂ€rken sehen wĂŒrdest.)

(6) Welche ist Deine beste und liebste Erinnerung an diese Zeit?

(7) Vergib der Etappe eine Schulnote von 1-6.

Schritt 2:

Wenn Du alle Etappen ĂŒberprĂŒft hast, schreibe Dir die positiven und negativen Punkte noch einmal neutraler, ggf. als Tabelle, auf.

Stell Dir dabei die Fragen „Worauf kommt es mir an?“ und „Was mag ich eher nicht?“.

Schritt 3:

Dann unterstreiche die jeweils gewichtigsten Anforderungen fĂŒr Dich.

BegrĂŒnde sie schriftlich. Warum ist Dir das wichtig? Welches GefĂŒhl verbindest Du damit?

Das wird Dir zeigen, worauf es Dir ankommt, um Dich erfolgreich zu fĂŒhlen.

Diese Übung rĂŒckt Deine bisherigen Erfahrungen in ein neues Licht und kann somit eine gute ErgĂ€nzung zum Erfolgstagebuch sein.

 

 

Tipp 3 – Der Flughafen Rundum Check
 – Was möchtest Du gern (bald) erreichen?

Folgende Übung habe ich auch aus dem Buch „Will it Fly“ von Pat Flynn – sie macht Spaß und hilft dabei, die Gedanken (und WĂŒnsche) zu ordnen. Dauer circa 45 min bis 1 Stunde, je nachdem, wie schnell Du schreibst.

Stell Dir vor, Du spulst Dein Leben vor, sagen wir 3 Jahre in die Zukunft. Du bist hinter dem Sicherheitscheck am Flughafen, hast gerade noch eine Stunde Wartezeit bis zum Boarding, und triffst einen alten Freund. Ihr kommt ins GesprÀch und er oder sie fragt Dich aus.

Weil Du vor 3 Jahren Dein Leben selbst in die Hand genommen hast, kannst Du nun sehr stolz berichten, wie es Dir geht!

Schreibe in ganzen SĂ€tzen auf, wie es Dir fĂŒr jeden Themenbereich geht (denk dran, Du schreibst darĂŒber, wie es Dir in 3 Jahren gehen wird). Du kannst sagen: „Mein Leben ist wirklich super, weil
“

Die Themenbereiche sind:

(1) Familie und Freunde

(2) Beruflich

(3) Finanzen

(4) Gesundheit

(5) Freie Wahl (ich habe mein Hobby Musik genommen)

 

Tipp 4 – „Funeral Exercise“ von Stephen Covey

Diese Übung ist aus dem Buch „The 7 Habits of Highly Effective People“. Sie dient der Findung der großen Vision fĂŒr Dein Leben.

Beschreibe dazu, wie es auf Deiner eigenen Beerdingung sein könnte. Stelle Dir vor, was die Leute ĂŒber Dich sagen werden, wenn Du in 5 Jahren ab heute verstorben wĂ€rst.

Im Programmheft sind 4 Sprecher benannt: Ein enges Familienmitglied, ein guter Freund, ein Arbeitskollege bzw. ein Partner bei der Arbeit und die vierte Sprecherin ist von einer spirituellen oder gemeinnĂŒtzigen Organisation, wo Du tĂ€tig warst. Das kannst Du natĂŒrlich frei erweitern…

Was sollen diese Menschen einmal ĂŒber Dich sagen können?

Letztlich inhaltlich fast das Gleiche wie bei dem Flughafen-Check, aber mit etwas mehr Herz und Dringlichkeit. Wem diese Übung zu makaber ist, geht halt hinter den Sicherheitscheck beim Flughafen quatschen…

Ich hoffe, es hilft Dir, und wĂŒrde mich sehr ĂŒber Feedback freuen!

Viel Erfolg bei der Suche, oder beim Finden!

 

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Über den Autor:

Ben ist GrĂŒnder dieser Webseite und des Meetups „Connect 2 Develop“. Der Rest steht schon woanders… 😉

 

 

 

 


Bildquellen: Titelbild und Bilder im Text: „Little Men at Work“ mit freundlicher Genehmigung von Werner Schwehm

 

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