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Unser connect2develop Meetup Nr. 2 in Dresden

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Über Motivation, Ziele, Werte und Chancen mit der Gruppe

– Ein Artikel von Ben – Neben einigen schon Bekannten auch wieder neue Gesichter mit interessanten Geschichten im zweiten Meetup am 21.11.2018 in Dresden bei Connect2Develop! Diesmal hatten wir viele unterschiedliche HintergrĂŒnde, zu einem solchen Treffen zu gehen und sich persönlich entwickeln zu wollen. Außerdem gab es GesprĂ€che zum Umgang mit einem negativen Umfeld und was uns Menschen glĂŒcklich macht.

 

Ein gelungener Abend mit viel Potenzial

Wir haben uns wieder im Cloudsters Dresden getroffen und die Couchecke zurechtgerĂŒckt. Trotz des Feiertags kamen 9 Leute zusammen. Ich persönlich habe mich wieder sehr ĂŒber die Vielfalt gefreut. Die Meetup-Anmeldungen wachsen weiter und ich bin echt gespannt, wie sich das Ganze entwickelt!

Verschiedene Sichtweisen, diesmal auch aus dem afrikanischen und chinesischen Kulturkreis, bereichern diese Treffen! So haben wir festgestellt, dass wir in Deutschland durchaus manchmal zu bedauern sind, wie kalt und angespannt unsere Arbeitswelt doch sein kann.

Es ist ja eine riesen Chance, wenn wir uns gegenseitig motivieren, unser Umfeld auch außerhalb des Meetups positiv zu entwickeln. So wird die Welt in kleinen Schritten tĂ€glich etwas besser… Siehe dazu unten mehr.

Und so entstanden mehrere wunderbar tiefgrĂŒndige Diskussionen ĂŒber die Ellenbogengesellschaft, achtsames Handeln, GlĂŒck und Zufriedenheit, Erkenntnisse und natĂŒrlich die alles umspannende Sinnfrage.

Die Zeit verging wie im Fluge und die fĂŒr uns relevanten Themen werden immer mehr. Und so brauchen wir wohl bald einen Plan, aber zumindest Struktur.

 

TrĂ€ume, Vision, Ziele – unser nĂ€chstes Thema

“Wer stĂ€ndig glĂŒcklich sein will, muss sich oft verĂ€ndern.” – Konfuzius

Obwohl ich stark bezweifeln möchte, dass ein stĂ€ndiges GlĂŒcklich sein möglich ist, so waren wir uns doch einig, dass es unglĂŒcklich macht, sich selbst hĂ€ngen zu lassen, oder sich sogar aufzugeben. Sehr oft sind es Menschen, die keine Ziele – und damit keinen Sinn – mehr in ihrem Leben haben, die unglĂŒcklich, gelangweilt und frustriert sind.

FĂŒr das nĂ€chste Treffen haben wir uns daraufhin das Thema “TrĂ€ume, Vision, Ziele” gewĂ€hlt. Jeder Teilnehmer ist herzlich eingeladen, seine persönliche Sicht dazu vorzutragen. Man kann natĂŒrlich auch nur zuhören…

Diese Chance, in einem geschĂŒtzten Rahmen vor anderen Menschen einen Vortrag zu halten und respektvolles Feedback zu erhalten, sollte man sich nicht entgehen lassen… 😉 An dieser Stelle möchte ich auf unsere Gruppenregeln verweisen.

Wer vortragen will bekommt 5-6 Minuten Zeit, denn bei 10 oder mehr Leuten vergeht die Zeit sehr schnell und wir wollen ja auch Raum fĂŒr Diskussionen und Fragen lassen.

Was ist Dein Ziel im Leben? Welche Erfahrungen hattest Du bisher mit Zielen, TrÀumen und Visionen? Wie hat sich das verÀndert?

FĂŒr eine gelungene Vorbereitung hier ein paar – hoffentlich hilfreiche – Links zum Thema:

Was will ich nur? Meine Top 5 Übungen

Dein Selbstcoaching Werkzeug “Meine Lebens-Canvas”

Baue Dir einen Erfolgsrahmen fĂŒr Deine Ziele

Warum der Weg zu Deinem Ziel entscheidend ist

Baue Dir einen Wertekompass, der Dir die Richtung weist

 

Hier noch ein spezieller Tipp:

Simon Sinek “First why and then trust” – Wie Werte und Vertrauen sich auf unser Zusammenleben auswirken – Das Thema ist meiner Meinung nach wichtig im Zusammenhang mit “guten” Zielen im Leben… schau das Video bis zum Ende 😉

 

Die verschiedenen Motivationen fĂŒr Persönlichkeitsentwicklung

Das Spektrum ist sehr groß. Ich habe hier mal ein paar AuszĂŒge zusammengetragen, die ich in der Runde so aufgeschnappt habe (nicht ganz wie Zitate und ich bitte um Nachsicht, wenn es nicht zu 100% korrekt zusammengehört):

  • Ich und die Menschen: wie sehe ich mich selbst, wie werde ich gesehen, wie sehe ich andere Menschen. Wie gehen wir miteinander um…
  • Der Ellenbogengesellschaft wieder mehr Menschlichkeit nahebringen, Dankbarkeit fĂŒr unseren Wohlstand vorleben. SpiritualitĂ€t kann uns nĂ€her zusammenbringen.
  • Die verlorene und wiedergefundene Leichtigkeit neu vermitteln, das passende Mindset formen, Bewusstsein und Achtsamkeit im Leben etablieren.
  • Mit HochsensitivitĂ€t das Leben bewusst gestalten, die Chancen darin zu sehen und anderen Menschen, denen es Ă€hnlich geht, passende Perspektiven bieten.
  • Über mich selbst habe ich nie nachgedacht, wie es mir geht oder was ich eigentlich erreichen will. Bis ich dann eines Tages anfing, mich auch mal um mich selbst zu kĂŒmmern.
  • Die Balance zwischen Leben und Arbeiten ist ein wichtiges Ziel. Den eigenen Energiehaushalt im Griff haben.
  • Die Kultur in Deutschland zu verstehen und mich einbringen, mehr beitragen können. Verbindungen zu den Menschen aufbauen.
  • Irgendwann habe ich bemerkt, dass irgendwie nichts passte in meinem Leben. Ich brauchte die VerĂ€nderung und bin sie aktiv angegangen.
  • Die neue Welt ist hĂ€rter (in Bezug auf digitale Businesses), aber birgt auch große Chancen. An den eigenen Zielen zu wachsen ist pure Motivation.
  • Innere Blockaden bei der persönlichen Weiterentwicklung ĂŒberwinden.
  • Eine gewisse Orientierungslosigkeit bei der Neuausrichtung nach einer Auszeit. Ich will herausfinden, wohin es mich jetzt zieht.
  • Persönliche Ziele finden, definieren und umsetzen.
  • Die finanzielle UnabhĂ€ngigkeit erreichen und etwas arbeiten, was mich erfĂŒllt und sich nicht wie Arbeiten anfĂŒhlt.

 

Herrlich! Ich liebe es, nicht mehr der einzige “Freak” zu sein, der sich um solche Themen kĂŒmmert! Dass man sich in seinem Umfeld oft leider so vorkommt, als wĂ€re man “eigenartig”, “abgehoben” oder “bescheuert” war fĂŒr viele im Meetup nichts Neues. Und so kamen wir auf das nĂ€chste Thema…

 

Wie gehen wir mit einem negativen Umfeld um?

Die Frage, wie man mit negativen Menschen im eigenen Umfeld umgeht, ist nicht so leicht zu beantworten. Es zeigte sich im Rahmen unserer Diskussion, dass es oft besser, wenn nicht sogar notwendig ist, sich von einigen Menschen im Freundes- und Bekanntenkreis aktiv zu trennen. Hier sind einige Inhalte unserer GesprÀche zusammengestellt. Ich war so frei, auch eigene Gedanken zu ergÀnzen.

Was uns durchaus glĂŒcklich macht – völlig unabhĂ€ngig vom Umfeld – ist die WertschĂ€tzung der kleinen Dinge im Leben. Dankbarkeit fĂŒr unsere durchaus angenehme, allgemeine Lebenssituation.

Ein offenes GesprĂ€ch zu suchen ist nicht immer leicht und kostet Überwindung. Doch es lohnt sich – nicht nur fĂŒr das Umfeld, auch fĂŒr die eigene Entwicklung, denn es ist sehr wichtig zu lernen, wieder fĂŒr sich selbst einzustehen. Stell Dir auch mal vor, Du wĂŒrdest ein solches Feedback erhalten: jemand kĂŒndigt Dir z.B. die Freundschaft, weil Du offenbar ein Arsch bist. Das regt doch wohl zum Nachdenken an. Und wenn nicht, dann ist eh Hopfen und Malz verloren…

Es besteht meist ja die Möglichkeit, zu gehen. Auch wenn das schwer ist, kann man es trotzdem tun. Den Job wechseln, die Beziehung beenden, die Stadt oder das Land verlassen. Alles ist möglich. Hier ist es meines Erachtens wichtig zu verstehen, dass man immer der gleiche Mensch bleibt, auch wenn sich das Umfeld Ă€ndert. Das bedeutet, man selbst sollte erst prĂŒfen, ob eine VerĂ€nderung der inneren Haltung positive Auswirkungen haben kann, bevor man fluchtartig die Szenerie verlĂ€sst. Woanders ist es wahrscheinlich nur anders, nicht besser. Welches Problem fĂŒhrt zum Fluchtgedanken?

Man kann nĂ€mlich auch anders damit umgehen. Man kann u.a. dankbar sein fĂŒr die “schlechten” Beispiele, die man auf diese Weise erfĂ€hrt. Die Menschen als Lehrer betrachten und daraus lernen. Wenn die Anwesenheit oder Handlungsweise einer Person negative GefĂŒhle auslöst, dann bedeutet das, dass etwas in Dir damit in Resonanz geht: es triggert Dich. Was also lĂ€sst Dich so darauf reagieren? Welche innere Unzufriedenheit trĂ€gst Du ebenso in Dir? Kannst Du die Sicht des Anderen vielleicht sogar nachvollziehen, nachempfinden?

Eine weitere Möglichkeit ist also, die Menschen im Umfeld verstehen zu lernen. Welche Gemeinsamkeiten hast Du mit ihnen? Was unterscheidet Deine Sichtweise von den anderen? Wie sehen sie Dich bzw. die Welt?

Wenn man anders auf die Menschen zugeht, sie so annimmt, wie sie sind und sie lĂ€chelnd begrĂŒĂŸt – so meine bisherige Erfahrung – lockert sich die Stimmung im Raum erheblich. Das kostet manchmal Kraft, keine Frage, insbesondere dann, wenn das Innere eher auf RĂŒckzug eingestellt ist, statt freudestrahlend durch die Welt zu gehen. Aber je öfter das gelingt, desto besser wird das Umfeld.

“Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige.” – Albert Schweitzer

Alles in allem ist eine Sache besonders wichtig: Es ist nicht unsere Aufgabe, die Menschen zu verĂ€ndern. Das mĂŒssen sie schon selbst tun, wenn sie es wollen. Wir können lediglich zeigen, dass es auch anders geht und ihnen zugestehen, sie selbst sein zu dĂŒrfen. Auch wenn es uns vielleicht nicht gefĂ€llt, sie so “leiden” zu sehen, sofern sie es selbst ĂŒberhaupt so sehen…

 

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Über den Autor: Hallo, ich bin Ben und Du findest hier sicher genĂŒgend Infos ĂŒber mich… 😉

 

 

 

 

 

 

 


Bildquelle: Titelbild “The way we walk” von Werner Schwehm

 

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