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Wieso mache ich das eigentlich?

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Über Hemmungen beim Videodreh und wie ich damit umgehe

Ein Artikel von Jenny, alias @alltagsspagat bei Instagram:

Im letzten Jahr hat sich mein Blog entwickelt und mein Instagram-Account dazu. Verschiedene Themen prasselten auf mich ein. So vieles, was ich erzÀhlen wollte. Eine digitale Flut. Begeistert von den Informationen wollte ich alles auf einmal. Aber eine Insta-Story zu drehen, stand nicht ganz oben. Neugierig war ich schon. Die anderen können das doch auch. Was also hÀlt mich ab?

 

Einfach mal machen?

Diverse Male habe ich ein Skript fĂŒr ein Video geschrieben. Mir ĂŒberlegt was ich wie sagen kann. Was ich anziehe und wie ich mich schminke. Ach und Haare sind wichtig. Wenn es ein Badhairday ist, geht’s natĂŒrlich nicht.

Ich habe mir sogar bei YouTube angeschaut, wie man an so ein Projekt herangeht. Als Einsteiger ist Technik erstmal keine Herausforderung. Handy in Position und los geht’s.

Ich habe schon eine große Klappe, aber wenn es um online Videos geht, dann schlackern mir die Knie.

Ich meine, es sehen wirklich viele Menschen, ich bilde mir nicht ein, dass die ganze Welt zuschaut, aber auch wenn 20 Leute das Video sehen, sind es schon mal mehr als in meinem Yoga Kurs.

Was werden diese Menschen denken? Hören die die gleiche Stimme wie ich, wenn ich mir das Video ansehe? Wer will so eine Stimme hören? Wenn ich mich verspreche? Wenn ich in die Kamera spucke? Oder ich mich sogar verschlucke?

Egal wie man es dreht und wendet, es birgt große Gefahren. Letztendlich ist es aber auch egal, weil ich nicht live gehe, sondern aufnehme, lösche und neu drehe. Also eigentlich harmlos. Trotzdem habe ich Hemmungen.

 

Disziplin – und Action!

Ich habe mich mit einer Freundin ausgetauscht, die einen Blog schreibt ĂŒbers Auswandern und Leben in Mexiko. Sie sagte mir, sie hat einfach drauf losgesprochen und gut ist. Das Video bei Insta löscht sich ja nach 24 Stunden wieder. Recht hat sie. Einfach loslegen.

Und trotzdem habe ich noch kein Video veröffentlicht. Aber ich muss meinen inneren Schweinehund bezwingen. Ich weiß auch, wie es geht. Ich setze mir eine Deadline und arbeite auf dieses Datum hin.

Mit dieser Methode kann man sich selbst disziplinieren und setzt sich bei realistischen Daten auch nicht zu sehr unter Druck. Auch eine Pro und Kontraliste kann helfen, das Thema fĂŒr so ein Video zu eruieren.

Ich halte mir gerne Optionen offen, was das Thema angeht. Auch eine kleine Umfrage unter Freunden oder Bekannten kann helfen, die Interessen der Zielgruppen herauszufinden.

So ist der Name meines Blogs rasch gefunden worden. Ich habe zwei potenzielle Namen an diverse Menschen geschickt und deren Meinungen dann zusammengeschrieben. Et Voila mein Blog hatte einen Namen: Alltagsspagat.com.

Sich bei einer Sache unsicher zu sein ist ok, nur lÀhmen lassen sollte man sich nicht. Mit solchen kleinen Tricks kann man sich schnell klarwerden. Einige Meinungen von Freunden helfen ebenso. Niemand muss sich alleine einer Entscheidung stellen.

 

Kenne Dein Warum

Um die Frage zu beantworten, wieso ich das eigentlich mache: ein Video zu drehen gehört zu den Sachen, die ich schon immer machen wollte.

Meinen Schweinehund besiegen, der Angst ins Auge blicken. Etwas aus eigener Kraft und mit eigenen Ideen herstellen. Viel wichtiger: eine Botschaft adressieren.

Meine Botschaft ist in erster Linie glasklar. Was andere können, kann ich auch. An zweiter Stelle kommt aber der Wunsch, meine Meinung unters Volk zu bringen. Diesen Wunsch sollte wohl jeder haben, der in den sozialen Netzwerken unterwegs ist.

Vielleicht komme ich ja gut an? Wenn ich es nicht probiere, werde ich es nie wissen. Und das ist etwas, was ich gar nicht kann. Nicht zu wissen, wie es hÀtte sein können, nur, weil man sich nicht getraut hat.

 

Wer will, findet Wege

Um meine Angst zu besiegen, habe ich mir Videos von Freunden und Fremden angesehen. Das empfehle ich euch auch. Aber ZĂ€hne zusammenbeißen und loslegen, ist wie ins kalte Wasser springen.

Ich habe das Skript im Kopf, heißt, ich kenne meinen roten Faden. Dies empfehlen auch Autoren: die Story muss im Kopf stehen, nur dann kann man drauf los schreiben und der Handlung Spielraum geben.

Wichtig ist es aber den Spaß nicht zu vergessen. Wenn man etwas krampfhaft macht, sieht man es und man kann seiner Botschaft nicht den nötigen Respekt verleihen.

 

Zugegeben, alles muss man nicht probieren in seinem Leben, aber ein harmloses Instavideo gehört ab sofort zu den Sachen auf der “Erledigt“ Liste. Es könnten ja sogar noch einige Videos folgen. Ist das etwas, was zu meinen Talenten zĂ€hlt? Wir finden es heraus.

Schaut doch mal bei Alltagsspagat vorbei. In den nÀchsten Monaten wird sich noch einiges Àndern und ich freue mich darauf, diese Erlebnisse mit euch zu teilen.

Eure Jenny

www.alltagsspagat.com

 

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Über den Autor:

Jenny Frank-Koppenhagen, kurz JFK, macht sich Gedanken ĂŒber alltĂ€gliche Problemchen, aber vielmehr interessiert sie die Lösung dieser. Mit 37 Jahren, Familie und Job, möchte sie mehr, sie möchte helfen, verstehen und begleiten. Der Blog ist ein kleiner Einblick in Ihren Alltag.

 

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Bildquellen:

Titelfoto: kasina, pixelio.de

Autorin: Jenny Frank-Koppenhagen

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